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Gilgamesch

Gilgamesch

Ein wichtiges Keilschrift-Dokument aus Babylon welches aus ca. 2800 Jahren v.Chr. stammt machte ihn berühmt. Es handelt sich um das bekannte Gilgamesch Epos. Gilgamesch ist ein Halbgott. Sein Vater ist der Mondgott Sin. Sins Vater ist Enlil, der Sklavenhalter. Somit wäre der Großvater von Gilgamesch der Gott Anu.

Gilgamesch ist von Ninsun der Tochter des Königs Nimrod geboren. Er war ein Riese und ein Halbgott. Er ist geschichtlich nachgewiesen als König von Uruk, der um 2800 v.Chr. Das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris beherrschte. Gilgamesch baute die „Große Stadtmauer“ im sumerischen Uruk, mit 900 Türmen von 9,5 km Länge. Uruk hatte 47000 Einwohner.

Gilgamesch verschmähte bei der Zeremonie der „Heiligen Hochzeit“ die Stadtgöttin Inanna. Mit Hilfe von Anu wollte sie Gilgamesch strafen. Er war der 5. Herrscher nach der Sintflut.

Die heilige Hochzeit

Für die Religionsgeschichte Mesopotamiens wird unter der Heiligen Hochzeit vor allem ein angeblicher Ritus verstanden, der in Verbindung mit dem Kult der Göttin Innana gebracht wird.

So wird durch eine Reihe von Quellen der Umstand bezeugt, dass sich einzelne Könige mit Dumuzi gleichsetzen und sich als Gemahl der Göttin bezeichnen. Gleichzeitig schildern Königshymnen aus dem Ende des 3. und dem Beginn des 2. Jahrtausends v.Chr. die erotische Beziehung zwischen König und Göttin in recht plastischen Worten.  Daraus wurde auf die Existenz eines rituellen Aktes geschlossen, bei dem der König den Part des Dumuzi und eine Priesterin jenen der Innana gespielt und der in einem sexuellen Akt seinen Höhepunkt und Abschluss gefunden habe.

Dabei werden als Anlass und Ort dieses Aktes unterschiedliche Vorstellungen vorgebracht wie die Gewährleistung der Fruchtbarkeit des Landes, die Begehung der jährlichen Neujahrsfeste sowie die Krönungs- und Inthronisationsfeierlichkeiten der Könige.

                        Link zum Epos www.glaubenssache.de/gilga.html

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